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Mosambik ernennt den Berg Mabu zum Schutzgebiet
Der Berg Mabu im Norden Mosambiks wurde formell als Gemeinschafts-Schutzgebiet ausgewiesen, um seine reiche Biodiversität zu schützen, darunter über 200 Schmetterlingsarten.

Das 9,341 Hektar große Gebiet im Distrikt Lugela wurde durch ein Dekret am 24. August eingerichtet. Die Verwaltung des Landes wurde den lokalen Gemeinschaften übertragen, die den Wald historisch bewahrt haben.
Der Ökologe Julian Bayliss, der über zwei Jahrzehnte hinweg umfangreiche Untersuchungen durchgeführt hat, äußerte Erleichterung und betonte den signifikanten Endemismus des Waldes.
Der Berg Mabu ist bekannt für das Phänomen des „Hilltopping“, bei dem sich Hunderte von Schmetterlingen zur Paarung auf seinem 1,700 Meter hohen Gipfel jeden Oktober und November versammeln. Dieses Verhalten wurde von David Attenborough dokumentiert, der es den „Schmetterlingswald“ nannte.
Wissenschaftler haben über 200 Schmetterlingstaxa identifiziert, wobei Schätzungen darauf hindeuten, dass die tatsächliche Zahl bis zu 250 betragen könnte. Seit 2005 wurden mehr als 30 neue Arten von Fröschen, Chamäleons, Fledermäusen und Insekten in den Mabu-Wäldern entdeckt.
Eine neue Art eines kobaltblauen Schmetterlings, Iolaus mabuensis, wurde von Bayliss und Kollegen beschrieben, basierend auf einem einzigen Exemplar, das im Jahr 2008 gesammelt wurde. Weitere Forschungen sind im Gange.
AI-samenvatting op basis van de bron.
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