Quanta Magazine · Wissenschaft
Biologies „Quanten“-Mathematik könnte klassische Nachahmung sein
Während frühe Theorien nahelegten, dass das Leben die Quantenmechanik nutzen könnte, schlägt neue Forschung vor, dass komplexe klassische Systeme quantenphänomene mathematisch nachahmen können, was die „Quantenbiologie“ möglicherweise neu definiert.

Wissenschaftler glaubten einst, das Leben könnte Quanteneffekte wie Kohärenz nutzen. Es fehlen jedoch Beweise für diese fragilen Zustände in biologischen Umgebungen.
Gregory Scholes schlägt vor, dass das Leben Quanteneffekte „imitieren“ könnte. Seine Forschung zeigt, dass komplexe klassische Netzwerke Phänomene erzeugen können, die mathematisch Quantenobjekten ähneln, als „quantenähnlich“ bezeichnet.
Historisch spekulierten Persönlichkeiten wie Niels Bohr über die Rolle der Quantenmechanik in der Biologie. Die frühe Quantenbiologie versuchte, die Eigenschaften des Lebens durch Quantengesetze zu erklären.
Obwohl Quantentunnelung in der Biologie vorkommt, handelt es sich um flüchtige Effekte und nicht um die langlebige Kohärenz, die Quantenbiologen suchten.
Erste Ergebnisse, die Quantenkohärenz in der Photosynthese nahelegten, wurden später als klassische Resonanz und nicht als echte Quanteneffekte neu interpretiert.
Scholes' Arbeit deutet darauf hin, dass komplexe klassische Netzwerke emergente Zustände erzeugen können, die mathematisch wie Quantenzustände beschrieben werden. Dieses „quantenähnliche“ Verhalten entsteht aus der Struktur des Netzwerks.
Dieser Rahmen wirft Fragen zur Quantenvokabular für klassische Systeme auf. Forscher untersuchen die Grenzen quantenähnlicher Zustände, wobei potenzielle Anwendungen auf Komplexitätsbeschränkungen stoßen.
AI-samenvatting op basis van de bron.
Quanta Magazine